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Meine Grundhaltung

Für mich gibt es keine Bewertung im Sinn von richtigem oder falschem Sein. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass alles, was sich zeigt, irgendwann einen Nutzen oder Sinn für uns hatte. Im Laufe unseres Lebens haben wir uns viele Handlungsmuster und Denkweisen angeeignet. Sie sind das Ergebnis eines Lösungsversuchs für frühere Probleme.

Ziel ist es also, in verschiedenen Situationen flexibler reagieren zu können, also vielfältiger denken und handeln zu können. Denn das Vorhandensein von verschiedenen Handlungsalternativen, Lösungsideen oder Wegen führt zur inneren Stabilität und Entspannung.

Ich lade Sie zum Beispiel ein, einen neuen Blickwinkel einzunehmen, Gefühle wahrzunehmen, vielfältige Wege zu entdecken und Neues zu wagen.

IFS-Methode

IFS steht für „Internal Family Systems“ (Systemische Therapie mit der inneren Familie). Für mich einzigartig an dieser Methode ist der wertschätzende und annehmende Umgang mit sich selbst. IFS geht davon aus, dass alle unsere Verhaltensweisen, zumindest zu dem Zeitpunkt, an dem sie entstanden sind, ihre gute und beschützende Funktion für uns hatten.

Ziel ist es, seine inneren Anteile aus einem gesunden Selbst-Zustand zu koordinieren. Dieses besondere Selbstmanagement führt zu mehr Lebenszufriedenheit und psychischer Balance.

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Bei diesem Ansatz wird nicht pathologisiert, sondern es geht um das Verständnis der Gründe für verschiedenen Verhaltensweisen oder innere Annahmen. Um dann in weiteren Schritten zu einer Veränderung zu gelangen, zu einer persönlichen Weiterentwicklung und zur Heilung alter Wunden.

Vielleicht kennen Sie das: in bestimmten Situationen reagieren Sie immer in der gleichen Weise, wie automatisch. Sie werden wütend und laut oder sie verstummen und werden ganz klein oder sie verlassen die Situation und fliehen. IFS geht davon aus, dass sich all diese möglichen Reaktionen zu einem früheren Zeitpunkt (meist in der Kindheit) herausgebildet haben. So kann es zum Beispiel wichtig gewesen sein, zu verstummen, da das Kind so einem Konflikt mit den Eltern ausweichen konnte.

Diese Verhaltensweisen, die damals ihre Schutzfunktion für das Kind hatten, begleiten uns oft bis in die heutige Zeit und wir empfinden diese als störend. In der IFS-Therapie geht es nun darum, diese Anteile zu entdecken, ihre damalige Absicht und Funktion zu erfahren und zu bezeugen, um dann den Weg zu einem veränderten Verhalten zu bereiten.

Ich finde folgendes Bild sehr hilfreich: sich die inneren Anteile wie richtige Menschen vorzustellen. Genauso, wie wir mit unseren Freunden umgehen würden, wenden wir uns im IFS unseren inneren Teilen zu: aufmerksam, interessiert, mitfühlend und wertschätzend.

Dies führt in der Regel dazu, dass Sie aus diesem Prozess mit einem gestärkten Selbstwert und dem Gefühl der Stabilität und Autonomie herausgehen.

Hypnotherapie

Mir ist es sehr wichtig zu betonen, dass Hypnotherapie absolut nichts mit Bühnenhypnose oder Ähnlichem zu tun hat. Hypnotherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren.

Das Besondere an Hypnotherapie ist für mich, dass die Aufmerksamkeit nach innen gelenkt wird. Die Vorstellungskraft wird aktiviert und die Körperwahrnehmungen verändern sich. So ist es möglich, kreative innere Vorgänge herbeizuführen. Sie werden in die Lage versetzt, neue Möglichkeiten zur Verwirklichung ihrer Ziele zu entdecken.

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In der Hypnotherapie werden beide Hirnhälften aktiviert. Sowohl die Seite für das bildhafte, fantasiereiche und kreative Denken wie auch gleichzeitig die Hälfte für das logisch-analytische Denken. In den Trancen werden also Suchprozesse und günstige innere Vorgänge in Ihnen angeregt. In diesem Zustand ist es möglich, eine gesteigerte Problemlösefähigkeit durch mehr Kreativität zu erlangen.

Sie allein bestimmen dabei, ob, wann und wie tief Sie in den Prozess einsteigen. Und natürlich auch, wann Sie diese Trance wieder beenden. Möglich ist vieles. Sie können eine Sitzung dazu nutzen, um Optionen zur Verwirklichung Ihrer Ziele zu entdecken. Wenn Sie möchten, können Sie sich auch – wie bei einer Zeitreise – auf die Suche nach dem Ursprung eines Problems begeben und dann zu einer Neugestaltung finden.

Innere Bilder werden im Gehirn an der gleichen Stelle verarbeitet wie äußere Bilder. Hierin liegt die Kraft der Veränderung und Heilung. Und das Schöne ist, dass wir positive innere Bilder jederzeit wieder aktivieren können. So tragen wir in uns eine Ressource zur Stabilisierung.

NLP (neuro-linguistisches Programmieren)

NLP legt unter anderem besonderes Augenmerk auf die Wahrnehmung mit allen Sinnen und die Sprache. Ziel ist es, die eigene Beobachtung und das Fühlen zu schärfen, um damit bewusster umzugehen. Außerdem verfolgt NLP mit seinem zielorientierten Ansatz den Weg, in einer neuen Qualität zu kommunizieren und eine positive Denkweise zu erreichen.

Man könnte NLP also auch als neue Lebensperspektive verstehen. Es geht darum, eingefahrene Muster zu erkennen und zu verändern. Das wird ermöglicht, indem zum Beispiel neue Perspektiven eingenommen und kreative Lösungsstrategien angestoßen werden.

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NLP ist eine Herangehensweise an Probleme und Aufgaben, die verschiedene Blickwinkel miteinander vereint. Die Entwickler dieser Methode untersuchten damals gesprächs-, verhaltens-, hypno- und körperorientierte Ansätze und kombinierten dann im NLP die Aspekte, die am erfolgreichsten zu einer Veränderung oder zu dem gewünschten Ziel führten.

NLP enthält sehr vielfältige Werkzeuge, Techniken und Methoden, die es uns ermöglichen, unsere eigenen Verhaltensweisen und Denkmuster bewusster wahrzunehmen. Ziel ist es auch, zu der inneren Überzeugung und Fähigkeit zu finden, in schwierigen oder herausfordernden Situationen aus eigener Kraft bestehen zu können.

NLP ist ein lösungs- und zielorientierter Ansatz. Es hilft dabei, Probleme zu erkennen und Lösungsansätze zu entwickeln, Ziele zu formulieren, diese schrittweise zu gestalten und zu erreichen und es hilft auch dabei, Ressourcen zu aktivieren.

Ein beliebtes Beispiel:

Nehmen Sie den Satz: „Schau jetzt nicht zu dem Menschen dort drüben.“ Und schon ist der Blick in die „verbotene“ Richtung gewandert.

Unser Gehirn tut sich schwer mit dem „nicht“. Viel zielführender wäre es, darüber zu sprechen, wohin man schauen oder an was man denken soll. Das und anderes berücksichtigt die Methode des NLP.